Ich weiß nicht, wie ich die Wirkung beschreiben soll, als ich zum ersten Mal von „Vastu” hörte. Die Wirkung die dieses Wort auf mich hatte war sehr besonders. „Vastu!“ – Ich wiederholte es, um es nicht zu vergessen. Ohne zu wissen warum, hatte ich bereits das Gefühl, dass dies eine bedeutende Entdeckung sein würde.
Meine Faszination für Vastu entspringt meinem Bedürfnis, den Zusammenhang zwischen dem Menschen und seiner Umgebung zu verstehen. Es vereint mein großes Interesse an Architektur, die Suche nach Harmonie und den therapeutischen Aspekt der gut fließenden Energie.
Ich wurde am Französischen Institut für Vastu ausgebildet, wo sich die Entwicklung von Wahrnehmung und Intuition mit der Technik und der Kenntnis der Gesetze und Prinzipien verbindet, die uns bestimmen und die das Vastu wieder zum Ausdruck bringt.
Durch Vastu habe ich ein altes Wissen entdeckt, das die Epochen überdauert hat. Wenn ich an die Steinsetzungen der Megalithkultur in der Bretagne oder anderswo denke, an die Tempel des antiken Griechenlands oder Indiens, an die großen Baumeister unserer Kathedralen und Abteien, an die ägyptischen oder Maya-Pyramiden – so erkenne ich viele Gemeinsamkeiten: die Wahl des Standorts in Bezug auf bedeutende Erdenergien, die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen, die Proportionen der Formen, der Goldene Schnitt … Es ist faszinierend!
Heute weiß ich, dass es mit Vastu möglich ist, selbst in einer modernen Umgebung Orte zu schaffen, die Vitalität, Harmonie und Kreativität ausstrahlen – und zugleich eine tiefe Verbindung zum eigenen inneren Selbst ermöglichen.
Dieses Vastu-Abenteuer hat mir gezeigt, wie die Lebenskraft wieder aufblühen kann – und genau das möchte ich mit so vielen Menschen wie möglich teilen.





